Schlosspark-Freunde-Nymphenburg e.V.

"Jeder Park, vielmehr noch ein Schloßpark, lebt von den Menschen.
Ob sie aus ihm herrschen, ihn besuchen oder bewundern.
Ohne Kultur ist es eine Wildnis."

Mai 2005

  • DER SCHLOSSPARK IST HEUTE

    ein städtisch-internationaler Besucher­mag­net mit verschiedenen Schwer­punkten. Vom Jogger und Walker in der Früh, über die ersten japani­schen, dann italieni­schen und ameri­kani­schen Reise­gruppen am Mittag. Vor der nächt­lichen Ruhe nimmt das oft gehetzt wirkende bunte Dress der Sportler wieder überhand. Lediglich der eine oder andere Dackel geht mit seinem Herrn in aller Ruhe seiner Wege.

    KULTURELLE WIEDERBELEBUNG

    nennen wir das, was die Grün­fläche von einem Park unter­scheidet: Im Sinne der Gründer, die rau­schende Feste feier­ten, im Ideal der Garten­künstler, die die Seele des Gartens auf­riefen und allen Be­suchern erfahr­bar machten. Diese Erfahrung wollen wir mit unserem Pro­gramm ermög­lichen, wecken und unter­stützen.

    UNSERE AKTUELLEN TERMINE

    mit Führungen zu Kultur und Geschichte, Natur und Menschen im Nymphenburger Schlosspark finden Sie rechts. Sollten Sie ein Thema vermissen oder Anregungen haben, vielleicht auch selber etwas vorstellen wollen, wenden Sie sich bitte an uns. Übrigens: unsere Führer arbeiten ehrenamtlich und auf Brotzeitbasis - unseren herzlichen Dank dafür.

    • LANDPARTIE

      Der Blick über die Schloßparkmauer
      verheißt oft Gutes.
      In einige der bezaubernden oder nützlichen,
      königlichen oder modernen Gärten,
      aber auch in die Landschaft,
      haben wir uns eingeladen.
      Um zu sehen und zu staunen.

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      Blick durchs Löwental
    • PARKPOESIE

      Der Schloßpark Nymphenburg zeigt sich oft in einsamer Stille, die jeder, der sie hört, auf eigene Weise aufnimmt.
      In einen Poetenkreis rufen wir zum Apollotempel, um dort eigene und fremde Parkpoesie vorzutragen.
      Mit Gebäck, Wasser und Wein ausgerüstet, findet sich im Sommer immer wieder ein schöner Kreis.

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      Apollotempel
    • AUSSTELLUNGEN

      im Geranienhaus, 
      in Stadtbibliotheken, 
      Wirtshäusern, 
      auf Kulturdulten und immer da, 
      wo Sie uns empfehlen 
      oder einen Platz 
      an der Wand haben.

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      Nymphenburger Porzellan-Manufaktur
    • DIE VOGELWELT DES NYMPHENBURGER SCHLOSSPARKS

      Das eindrucksvolle ehemalige Jagdgebiet der bayerischen Herrscher mit seinem ein­drucks­vollen Baum­bestand, offenen Wiesen­flächen und einigen Gewässern ist heute ein Flora-Fau­na-Habitat-Schutz­gebiet. Viele Natur­freunde und Ornitho­logen aus aller Welt haben den Schloss­park besucht. 198 Vogelarten konn­ten in 120 Jahren beobachtet werden. Im Schloss­­park findet sich auch die wohl meist­fotografierte Eule der Welt – ein Waldkauz.

      Eine ausführlich kommen­tierte Auflistung der Vogel­arten, die Beschreibung eines Vogel­jahres im Schloss­park und die Ergeb­nisse der Silvester­zählungen der Ornitho­logi­schen Ge­sell­schaft in Bayern e.V. schließen an die Historie von Schloss und Park sowie die natur­kundliche Betrach­tung der Park­anlage an.

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      Vogelwelt
    • MAUSEGESCHICHTEN

      "Die großen Abenteuer einer kleinen Maus im Nymphenburger Schlosspark"

      Der Nymphenburger Park ist ein Landschafts­park mit einem großen Schloss und vier kleinen Schlösschen, mit Seen, Wasser­straßen, Bä­chen, Wiesen und großen und kleinen Wäld­chen. Dort gibt es viele Tiere, die man besu­chen und beobachten kann. Eine besonders hüb­sche Maus mit einem roten Pelz, leuch­ten­den Augen, kleinen Ohren und einem elegan­ten langen Schwanz ist die Rötel­maus. Rötel­mäuse hören und erzählen gern Ge­schich­­ten. Was die Maus Rolli im Park gesehen und erlebt hat, ist hier zu lesen. Die meisten Geschichten ha­ben sich wirklich so zugetragen...

      Taschenbuch, 48 Seiten
      von Johann Daniel Gerstein
      ISBN-13 978-3933602220
      » Langemann & Langemann Verlag

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      Mausegeschichten: Die großen Abenteuer einer kleinen Maus im Nymphenburger Schlosspark
  • T E R M I N E

    HERAUSGEPUTZT IM NYMPHENBURGER SCHLOSSPARK

    Nach der kalten Sophie, der letzten Eisheiligen, beginnt der Sommer im Schlosspark. Pflege- und Unterhaltungsarbeiten werden abgeschlossen, Kultur- und Pflanzarbeiten durchgeführt. Es wird bunt im Park.

    Nötig waren Arbeiten an Bäumen und Sträuchern, an Wegen und Beeten. Ausgefallene Einzelpflanzen werden ersetzt. Natürlich kommen die Kübelpflanzen wieder in die Ziergärten, dazu erstrahlt das Eiserne Haus wieder im neuen Glanz.

    Die Ergebnisse des Frühjahrsputzes und die noch anstehenden Arbeiten erklären Josef Schwab und Manuel Leuthe von der Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg bei einem informativen Spaziergang durch den Schlosspark am Freitag, 02.06.2017 um 16 Uhr, Treffpunkt am Schloss, Freitreppe Gartenseite.

    DIE MARGERITENBLÜTE - MAHD ODER NATURA 2000

    Die Margerite gehört im Nymphenburger Schlosspark zu den schönen jährlichen Zeichen des Frühsommers. Sie erfreut jeden Besucher und gehört sicher auch zum Kanon der vom Gartenkünstler Fridrich Ludwig von Sckell vor 200 Jahren geforderten und geförderten das Auge belebenden Pflanzenarten.

    Nun haben die Zeiten sich geändert,die Stadt ist um den Schlosspark herum gewachsen und die Margeriten befinden sich in einem Ballungsraum. Hier wird die Natur geschützt, besonders im Nymphenburger Schlosspark, der zu einem „Natura 2000-Gebiet“ gehört.

    Das europäische Biotopverbundsystem Natura 2000 zielt darauf ab, für die Naturräume charakteristische Lebensraumtypen und Arten durch eine gezielte Beplanung langfristig zu erhalten. Im 183 ha großen FFH-Gebiet 7834-301 gilt ein „Verschlechterungsverbot“. Die Margerite gehört zu den charakteristischen Pflanzen der „Mageren Flachland-Mähwiesen“, die geschützt werden müssen.

    Aktuell werden diese Wiesen aber bereits gemäht. Um wenigstens einen Teil der Pracht zu Auge zu bekommen, führen wir auf einem naturkundlichen Spaziergang von Brüssel zur Pagodenburg mitten durch den Schloßpark Nymphenburg.

    IST DER SCHLOSSPARK NOCH ZU RETTEN?

    Die Anforderungen an den Nymphen­burger Schlosspark sind vielfältig: der große geschlossene Land­schafts­raum dient dem Schutz der Natur und dem Denkmalschutz. Er ist eine grüne Lunge Münchens und wird von Millionen Besuchern geschätzt. Die Ansprüche steigen. Besonders wenn er als reines "Naherholungs­gebiet", "Sport- oder Freizeitfläche" gesehen wird.

    Um die Ideen des Garten­künstlers Sckell auch gegen jeden Mainstream zu erhalten, muss auch die Gesell­schaft Zugeständnisse machen: die Wiesen nicht betreten und schützen, die Wege beachten und erhalten. Sonst stehen wir berühmt "postfaktisch" da: So müssen die im Schlosspark - naturgemäß - immer selteneren alten Bäume erhalten bleiben. Auch wenn dies der Biber anders sieht. Auch wenn die Verkehrs­sicherungs­pflicht Fragen aufwirft.

    Wie wir mit unserem Konzept einer Nach­haltigen Parkpflege zeigen, müssen für die Entwicklung der Bäume, Bestände und der historischen Situationen verbindliche Aussagen auch zu den Wünschen der Parkbesucher gefasst werden. Nur dann bleibt uns ein struktur­reicher, differenzierter Land­schafts­­park, dessen beein­druckende Schönheit von den beein­druckend alten Bäumen lebt.