Schlosspark-Freunde-Nymphenburg e.V.

"Historische Parks und Gärten sind ein geistiger, kultureller, ökologischer
und gesellschaftlicher Besitz von unersetzlichem Wert."

Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz, 1996

  • EIN JUWEL EUROPÄISCHER GARTENBAUKUNST

    ist der Schloßpark Nymphenburg im Westen Münchens. Garten und Architektur der Wittelsbacher Sommerresidenz sind in einmaliger Weise verbunden. SCKELLS GÄRTNERISCHES GESAMTKUNSTWERK spiegelt das barocke Schloß in den anliegenden Parterren; vor den Pflanz­­häusern legte er die Königlichen Ziergärten an; mit Wald, Wiesen und Wasser schuf er der Eng­lischen Landschaftspark, der bis heute seine bezaubernde Wirkung auf die Besucher ausübt.

    DIE SCHLOSSPARK-FREUNDE-NYMPHENBURG

    schaffen dem Geist der Parkgründer und Gestalter Raum - gegenüber kleinlicher oder von Zwängen eingeschränkter Betrachtung und Verwaltung. Wir wollen den Schloßpark mit kulturellen Veranstaltungen behutsam wiederbeleben und damit seinen besonderen Wert verdeutlichen. Wir fördern und entwickeln den vielfältigen ökologischen Lebensraum in seinem eigenen Wert. Wir treten Ziel- und Sinn-stiftend für die Interessen der Gesellschaft im Schloßpark ein.

    KONTAKT

    Wollen Sie uns Ihre Beobachtungen im Schlosspark mitteilen? Haben Sie Anregungen für "Ihren" Schlosspark? Haben Sie Fragen zu unserem Verein oder möchten Sie uns aktiv oder fördernd unterstützen?

    Wir freuen uns über Ihre Anregungen, SCHREIBEN SIE UNS HIER.

    SCHÖNGEISTER UND LUMBERJACK

    STÜRMISCHER FRÜHLING lautete der Titel unserer Führung Anfang April 2015. Kurz nach dem Orkan "Niklas" durchaus widersprüchlich, ging es uns doch um die Gedichte, die sich rund um den Frühling ranken. Die sich zwischen den Romantikern und den Realisten der Literaturgeschichte, zwischen Schöpfungs- und Naturbeschreibungen sowie emotionalen Ausdrucksformen der Dichter bewegen. Bewegen mussten sich auch einige Bäume im Schlosspark. Ob starke Eiche oder graue Buche, ob Linden, Ahorn oder Kirschen: viele haben den Böen nicht Stand halten können. Die Süddeutsche Zeitung hat sich "Mitten in Nymphenburg" mit unserer Führung und unseren Ideen auseinandergesetzt. Monty Pythons "Lumberjack" wird geboten als zeitgemäße Antwort auf die "Schöngeister" im Park und unsere "Vergleichsfläche". Allerdings wird hier auch nach "Niklas" kein Ast gesägt, jeder Baum und jedes Stück Holz tragen hier zur biologischen Vielfalt bei. Da mögen die "Mounties" noch so irritiert ihren Chor singen. Rilke zeigt im "Vorfrühling", wie die "Härte schwand. Auf einmal legt sich Schonung an der Wiesen aufgedecktes Grau. Kleine Wasser ändern die Betonung. Zärtlichkeiten, ungenau..."

    Den Text aus der Süddeutschen Zeitung können Sie HIER WEITERLESEN

    DER NYMPHENBURGER PARK

    Dies war das Monatsmotiv aus unserem Kalender 2014 mit Fotografien von Thomas Grüner. Heuer gibt es keinen Kalender, die Ansicht des Parks ist immer noch sehenswert...

    Juli im Nymphenburger Park: Kleiner See vor der Pagodenburg (Joseph Effner, 1716 - 1719), Foto: Thomas Grüner
    Juli im Nymphenburger Park: Kleiner See vor der Pagodenburg (Joseph Effner, 1716 - 1719), Foto: Thomas Grüner
  • DIE NÄCHSTE FÜHRUNG

    HERAUSGEPUTZT IM NYMPHENBURGER SCHLOSSPARK wird zu unserem nächsten Spaziergang am Freitag, 02.06.2017 um 16 Uhr... MEHR

     

    BAYERISCHER BIODIVERSITÄTSPREIS 2016

    Unter dem Motto "Lebensraum Baum" lobte der Bayerische Naturschutzfonds zum vierten Mal den Bayerischen Biodiversitätspreis "NaturVielfaltBayern“ im Jahr 2016 aus. Der Bayerische Naturschutzfonds trägt damit dazu bei, die 2008 von der Staatsregierung beschlossene Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Bayern umzusetzen.

    Der Bayerische Biodiversitätspreis ist mit 15.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Der Themenschwerpunkt "Lebensraum Baum" zielte inhaltlich auf Erfassungs- und Umsetzungsprojekte, die in besonderer Weise Möglichkeiten zum Erhalt des für die Artenvielfalt wertvollen "Lebensraums Baum" aufzeigen.

    Auch die "Nachhaltige Parkpflege" im Schlosspark Nymphenburg wurde ausgezeichnet.

    SCKELL ODER NIKLAS?

    Im Pagodenburger Tal, dem Nördlichen Durchblick, hat der Orkan Niklas am 30. März 2015 eine der alten Sckell-Eichen umge­worfen. "Sckell-Eiche" kann man sie eigent­lich nur nennen, weil Friedrich Ludwig Sckell sie bei der Umge­staltung der barocken Anlage in einen Land­schafts­park 1804 NICHT umgeschnit­ten hat. Außerdem ist sie wohl 200 Jahre älter als der umsichtige Garten­künstler. Das Stamm­holz wird nun für die Restaurierungs­werkstätten der Schlös­ser­ver­waltung gelagert. Die Krone lag noch mehrere Monate in der Wiese des Hains, der Wurzel­stock zeigte Niklas Kraft. Kinder und Erwach­sene kletterten herum, zählten das Alter des Baumes an seinen Jahrringen. Sie bekamen ein Gefühl für die Zeit des Baumes. Um­welt­­bildung wie sie im Buche steht. Der Wurzelstock und die Reste des Baumes sind nun entfernt, hätte man sie liegen lassen sollen? Als Zeichen der Entwicklung von Natur und Umwelt, der Diskussion von Natur­schutz und Denkmalpflege? Was meinen Sie, liebe Besucher des Schlossparks? SCHREIBEN SIE UNS HIER.

    MAUSEGESCHICHTEN

    Von den "großen Abenteuern einer klei­nen Maus im Nymphenburger Schloss­park" erzählt Johann Daniel Gerstein. MEHR

    Mausegeschichten - Die großen Abenteuer einer kleinen Maus im Nymphenburger Schlosspark